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sowie nach telefonischer Vereinbarung
Kontakt

Wohnungsbaugesellschaft Hilden

Kirchhofstraße 33

40721 Hilden


Tel: (02103) 39770011
E-Mail: wgh@wohnen-hilden.de


Geschichte der WGH

Die Wohnungsbaugesellschaft Hilden wurde 1996 gegründet, um auch in Zukunft in Hilden günstigen, öffentlich geförderten Wohnraum mit hohen Qualitätsstandards anbieten zu können. Diesem Problem stellte sich Hans-Joachim Kurowsky, der erste Geschäftsführer der WGH mit der Errichtung von 19 Einfamilienhäusern und zwei Doppelhaushälften in der Elb und an der Schürmannstraße. Damit sollte jungen Familien ermöglicht werden, mit öffentlicher Unterstützung ein Eigenheim zu erwerben. Zur gleichen Zeit begann der Bau von geförderten Mietwohnungen. (Bild: Blick auf das Haus Eisengasse 1, ein denkmalgerecht saniertes Fachwerkhaus, das die WGH an vier Mietparteien vermietet).

 

Von Anfang an setzte die WGH auf ökologische und energiesparende Bauweise, wie sich heute zeigt, eine zukunftsweisende Entscheidung. Besonderes Augenmerk lag außerdem auf der optimalen Nutzung der vorhandenen Grundstücke. Ein landesweit beachtetes Beispiel dafür ist auch die 1998 fertiggestellte Wohnanlage an der St. Konrad-Allee / Am Wiedenhof. Bereits damals setzte die WGH hier auf Brennwerttechnik und Solaranlagen, für die Mieter kostengünstige und zugleich ökologisch vorbildliche Formen der Energieerzeugung. In dieser Zeit war das keine einfache Entscheidung, denn erst heute sind die Vorteile dieser Techniken in der öffentlichen Diskussion allgemein anerkannt. 

Außerdem wurden die Häuser mit einer isolierenden Klinkerfassade und speziell gedämmten Holzfenstern ausgestattet. Damit übertraf die WGH freiwillig den sogenannten Niedrigenergiehausstandard, der bis heute nicht verpflichtend ist. Für die Mieter bedeutet dies vor allem niedrige Heizkosten, aber auch das gute Gewissen, ökologisch verantwortungsbewusst zu wohnen. Die WGH hat dem Gedanken des Umweltschutzes auch dadurch Rechnung getragen, dass, so weit wie möglich, wiederverwertbare Grundstoffe eingesetzt und eine aufwändige Regenwasserversickerung in einem Mulden- / Rigolensystem angelegt wurde. 

Den gleichen Standard bieten weitere Objekte der WGH in der Straße Am Feuerwehrhaus sowie an der Gerresheimer Straße, die 1999 errichtet wurden. Anfang 2006, nach zehnjähriger Tätigkeit, übergab Hans-Joachim Kurowsky die Leitung des Unternehmens in die Hände des neuen Geschäftsführers Lutz Müller. Die WGH ist Herrn Kurowsky für seine Arbeit sehr dankbar. Mit seinem Namen verbinden sich umfangreiche Neubaumaßnahmen, sowie die ökologische und soziale Ausrichtung der Gesellschaft. Auch unter neuer Leitung orientiert sich die WGH an den Interessen der Mieter und den Anforderungen nachhaltigen Bauens. 

Es folgte eine Phase der schrittweisen Umstrukturierung mit dem Ziel die meisten bisher extern vergebenen Tätigkeiten selbst durchzuführen. Von der Mieterbetreuung über die Buchhaltung bis zur Neubautätigkeit wird jetzt alles von einem kleinen Team in der 4. Etage des Hildener Rathauses erledigt. Darüber hinaus kümmert sich ein professionelles Objektbetreuungsunternehmen im Auftrag der WGH vor Ort um die Anliegen unserer Mieter und die Pflege unserer Mietobjekte. 

Im Jahr 2011 wurde mit der Errichtung eines modernen Wohnhauses für acht Familien wieder ein Neubau realisiert. Hier konnte die WGH zeigen, das modern, nachhaltig und sozial kein Widerspruch sein müssen. Das Acht-Parteien-Haus wird als eines der ersten Gebäude in Hilden mit Erdwärme beheizt, es ist in allen Stockwerken barrierefrei gehalten und im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus insbesondere für kinderreiche Familien konzipiert. Zurzeit prüft die WGH weitere Grundstücke auf ihre Eignung für Neubauvorhaben.